Stofftaschen für den guten Zweck

Uta Wersdörfer durfte für Robin Hood e.V. die Spende von 200 Euro entgegennehmen. (Foto: M. Ebnet/DA)

Von Seiten ehrenamtlicher Kräfte werden über den Robin-Hood-Laden Stofftaschen gefertigt. Diese werden in der Bäckerei Weber gegen eine Spende abgegeben. Damit wird gleich doppelt geholfen. Zum Einen kommen die Kunden beim Einkauf dem Punkt „Nachhaltigkeit“ nach, zum Anderen kommt der Erlös dem Hilfsverein Robin Hood aus Frontenhausen zu Gute. Seit mehr als fünf Jahren besteht das Angebot bereits, erzählt Renate Schandl aus der Praxis heraus. Aus Stoffresten werden diese schmucken Taschen gefertigt und jede davon ist ein Unikat und macht es zu etwas Besonderem. Nun war Uta Wersdörfer in Marklkofen zur mittlerweilen dritten Spendenübergabe aus der Aktion zu Gast. Sie durfte von Wolfgang Weber 200 Euro entgegennehmen, wofür sie ihren Dank aussprach. Speziell mit diesem Betrag wird ein Kind in der Finanzierung ihrer Therapiestunden unterstützt, die so von der Krankenkasse nicht getragen werden.

(Foto: Uta Wersdörfer/Robin Hood e.V.)

Quelle: Text: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

Shell-Tankstelle Frontenhausen spendet Toilettensparschwein

Das Team der Shell Tankstelle Frontenhausen spendete an Robin Hood.

Die beachtliche Summe von 450 Euro spendete die Shell Tankstelle am Kreisverkehr für schwerst- und unheilbar kranke Kinder und junge Erwachsene. Helga Gajewski durfte auch im Namen von Alexander Münch das Geld Robin-Hood Vorsitzende Claudia Heitzer weitergeben. Der Betrag von 410 Euro sammelte sich im Toilettensparschein und wurde nun auf die genannte Summe aufgerundet. Speziell diese Spende werde zum Kauf für eine besondere Brille für ein Kind aufgewendet, deren Anschaffung so von der Krankenkasse nicht getragen werde.

Robin Hood e.V. unterstützt schwerst- und unheilbar kranke und behinderte Kinder und junge Erwachsene in Niederbayern. Dabei werden Gutscheine für den täglichen Bedarf besorgt oder die Kosten für Therapien übernommen, die nicht von den Krankenkassen getragen werden. Außerdem unterstützt man die Familien bei der Beschaffung und Reparatur von behindertengerechten Fahrzeugen oder auch Wohnungsumbauten. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Helfer. Großer Vorteil ist es hier, dass die Familien persönlich kennen gelernt werden und in gewissen Abständen auch besucht werden können. Und jeder gespendete Euro komme aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit direkt bei betroffenen Familien an, das ist auch den Gönnern sehr wichtig. „Hier wissen wir unsere Spende gut aufgehoben“, erklärte Helga Gajewski stellvertretend für alle.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

 

Glühwein für den guten Zweck

 

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Schatzmeisterin Hildegard Denk bedankte sich für die großartige Spende.

Im Werksleiterkreis ist die Idee entstanden, in der Vorweihnachtszeit zum firmeninteren Glühweinstand einzuladen. Von Seiten der Auszubildenden ist diese Idee weiter ausgearbeitet und vor allem in die Tat umgesetzt worden. Zwei Buden wurden im Pfortenbereich aufgebaut, um dort bestens für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen. Warme Getränke, Süßes und Deftiges wurden an zwei Tagen aufgetischt. Und der bereitgestellte Spendentopf füllte sich immer mehr. Es sollte nicht einfach nur ein Stand sein, sondern ein Dank für ein tolles Firmenjahr, für die erbrachten Leistungen und vor allem sollte es dem Miteinander dienen. Bei winterlichem Wetter nahmen mehrere hundert Mitarbeiter das Angebot wahr, das Auszubildende, Werkleitung, Office-Team und Küche ermöglichten. Am Ende waren es 3400 Euro, die im Spendentopf landeten und für den guten Zweck nun weitergereicht wurden. „Es hat mich sehr stolz gemacht, zu sehen, wie die Auszubildenden die Idee ausgearbeitet und umgesetzt haben“, so Werkleiter Dr. Marco Heck. Ein mehr an „Wir-Gefühl“ wollte man damit kreieren und stärken. Aus sämtlichen Bereichen des Werkes waren die Gäste. Neben einer Christbaumverlosung, die von Familie Manger unterstützt wurde, wurden zudem aus Filtermedien kleine Weihnachtsbäumchen gelasert, die als Erinnerung mitgenommen werden durften.

Nun wurde der Spendebetrag für zwei Zwecke aufgeteilt. Zum Einen durfte eine Familie aus dem Nachbarlandkreis eine Spende von 1700 Euro entgegennehmen. Deren Kind war schwer erkrankt und ist leider mittlerweile verstorben. Zum Anderen wurden 1700 Euro an den Hilfsverein „Robin-Hood e.V.“ aus Frontenhausen weitergereicht. Der Verein habe es sich zur Aufgabe gemacht, sich für Kinder und junge Erwachsene einzusetzen. „Am Anfang war es nur eine Idee, einem an Krebs erkranktem Kind einen Herzenswunsch zu erfüllen“, erzählt Hildegard Denk. Mittlerweile – nach bereits zwei Jahrzehnten – ist die Erfüllung der ganz besonderen Herzenswünsche an die zweite Stelle gerückt, denn viel wichtiger ist jetzt die finanzielle Hilfe bei den verschiedenen Anschaffungen, Therapien und vielem mehr für die schwerst- und unheilbar Kranken sowie Kinder mit Behinderung und deren Familien. Natürlich werden den Kindern auch weiterhin Herzenswünsche erfüllt. Auch die Anfragen um finanzielle Unterstützung bei den verschiedensten Anschaffungen sind seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins im Jahr 1999 wesentlich mehr geworden. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Kräfte, Vorsitzende Claudia Heitzer weiß ein starkes Team hinter sich. Unterstützung erfährt man von vielen Spendern, so wie eben durch hier vor Ort, die diese finanziellen Hilfen erst ermöglichen, wofür sie ihren Dank aussprach. Mit dieser Spende wolle man eine Familie unterstützen, deren Sohn eine Kieferoperation benötige. Jeder Cent der Spende komme hier zum Einsatz.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geburtstagskind mit großem Herzen

Schatzmeisterin Hildegard Denk (l.) freut sich über die großartige Spende von Elisabeth Loihl.

Elisabeth Loihl aus Altdorf feierte kürzlich ihren 70. Geburtstag mit Familie und Freunden. Anstatt Geschenke wünschte sie sich Spenden zugunsten der Hilfsorganisation Robin Hood und die Gäste unterstützten diesen Wunsch sehr gerne. Stattliche 1000 € waren zusammengekommen, die sie nun der Schatzmeisterin Hildegard Denk im Robin Hood-Laden überreichte. Als gebürtige Frontenhauserin ist sie eine Schulkameradin der ehemaligen Robin Hood-Vorsitzenden Isabella Graham und fühlt sich daher mit dem Verein sehr verbunden. Wichtig ist es der Jubilarin zudem, Kinder aus der Region zu unterstützen.

Mit dem Spendenbetrag wird im Frühjahr die Familie eines Jungen unterstützt, der eine Kieferoperation benötigt. Die Begleitung der Mutter werde über die Krankenkasse nicht mitgetragen und damit finanziell von Robin Hood unterstützt. Der Verein Robin Hood e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einzusetzen. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Kräfte, Vorsitzende Claudia Heitzer weiß ein starkes Team hinter sich. Unterstützung erfährt man von vielen Spendern, so wie eben durch hier vor Ort , die diesen finanziellen Hilfen erst ermöglichen, wofür man Dank ausspricht.

Quelle: Monika Ebnet/DA

 

 

Backen für einen guten Zweck!

Die „Weilerfeen“ spendeten diesmal für Rollstuhl-Kinder, Robin Hood e.V. und das Sonderpädagogische Förderzentrum. 1. Vorsitzende Claudia Heitzer (2.v.r.) von Robin Hood e.V. freute sich sehr.

„Das Ergebnis unserer Backaktion für einen guten Zweck hat alle unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen. Damit hätten wir nie gerechnet!“, meinten die „Weilerfeen“ anlässlich der Spendenübergabe aus dem Erlös ihres Engagements beim adventlichen Flohmarkt im Landgasthof Räucherhansl. Unter diesem Namen firmieren die Landfrauen aus Oberteisbach, Piegendorf, Maßendorf und Goben und die Backkünste dieser „guten Feen“ haben sich längst herumgesprochen. Nachdem ihr Backwarenangebot beim ersten Flohmarkt dieser Art im Vorjahr bereits binnen kurzer Zeit ausverkauft war, hatten sie diesmal ihr Angebot an Kuchen und Plätzchen beträchtlich erhöht. Erneut standen die Besucher Schlange vor ihrem Verkaufsstand im Foyer des Landgasthofs und wieder fand das Angebot reißenden Absatz. Für den Kuchen- und Plätzchenverkauf spendierte der Räucherhansl den dazu passenden Kaffee.
Zusammen mit Eva Beck hatten die fleißigen Damen bereits im Vorfeld angekündigt, wieder für einen guten Zweck backen zu wollen und der angekündigte Spendenzweck tat ein Übriges: 2.100 Euro waren schließlich zusammengekommen. Über den Verwendungszweck war man sich schnell einig: Das Geld sollte auf jeden Fall im Landkreis bleiben und es sollte kranken oder behinderten Kindern beziehungsweise Kindern mit individuellem Förderbedarf zugutekommen. Also splittete man kurzerhand den Betrag. 900 Euro wurden für sechs Rollstuhlkinder im Alter von sechs bis neun Jahren aus dem Landkreis gespendet. Ihnen wird damit im Mai 2023 ein zweiter Schwimmkurs im Hallenbad der Reha-Klinik Aitrachtal ermöglicht. Wie Elisabeth Eder, die auch den Schwimmkurs organisiert, als die Vertreterin des Eltern-Netzwerkes mitteilt, war der erste Schwimmkurs im Herbst 2021 für die sechs Rollstuhlkinder ein großer Erfolg. Die Kurseinheiten wurden von einer ausgebildeten Therapeutin mit viel Einfühlungsvermögen geleitet. Individuell wurden bei jedem Kind dessen Möglichkeiten und Stärken gefördert. Die spielerischen Einheiten hätten den Kindern, so Elisabeth Eder, großen Spaß gemacht. Was liegt also näher, als diese Therapie zu wiederholen? Mit der 900-Euro-Spende der „Weilerfeen“ ist jetzt auch der zweite Schwimmkurs für die sechs Rollstuhlkinder finanziell abgesichert. Zur Spendenübergabe war Elisabeth Eder nach Oberteisbach gekommen.
Ebenfalls 900 Euro gehen an Robin Hood e.V. in Frontenhausen. Hier werden Familien mit schwerstkranken Kindern oder mit Kindern mit einer körperlichen und geistigen Beeinträchtigung unterstützt. Wie die erste Vorsitzende Claudia Heitzer mitteilte, wolle man mit der Spende für Kinder aus dem Landkreis Reittherapien, also „therapeutisches Reiten“ mit speziell ausgebildeten Therapeuten als Betreuer anbieten. Frau Heitzer zeigte sich froh und dankbar angesichts der großen Spendensumme: „Die zwei Jahre Corona waren schlimm, schlimm nicht nur für uns, die wir uns auch mit Spenden finanzieren, sondern auch für die von uns betreuten jungen Menschen. Vieles ist zum Stillstand gekommen und Stillstand bedeutet in unserer Situation Rückschritt!“ Die verbleibenden 300 Euro hatten die „Weilerfeen“ der Herzog-Georg-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, in Dingolfing zugedacht, welche damit nicht zum ersten Male unterstützt wurde. In Vertretung des Schulleiters war Ruth Reinicke nach Oberteisbach gekommen. Verwendungsmöglichkeiten für die Zuwendung gibt es angesichts des großen Förderangebots an der Herzog-Georg-Schule genug.
Zusammen mit Elisabeth Eder für die Rollstuhl-Kids, Claudia Heitzer von Robin Hood e.V. und Ruth Reinicke von der Herzog-Georg-Schule waren auch zahlreiche „Weilerfeen“ am Wochenbeginn zur Spendenübergabe in den Landgasthof gekommen. Im zwanglosen Gespräch war man sich schnell einig: Die „guten Feen“ aus Oberteisbach und den umliegenden Orten werden ihren vorbildlichen Spendenkurs beibehalten, schließlich feiern sie im kommenden Jahr ihren „30. Geburtstag“ und Anlässe für neue Backaktionen bietet auch das neue Jahr!

Quelle: Werner Kohl/DA

 

Zahnarztpraxis Dr. Ebnet spendet 1500 Euro

Zweite Vorsitzende Jutta Fuchsberger bedankt sich bei Dr. Christine Ebnet samt Team für die großzügige Spende.

Das gesamte Jahr über haben Patienten der Zahnarztpraxis Dr. Christine Ebnet immer wieder das Zahngold ihrer Ärztin überlassen, wohlwissend, dass der Ertrag dabei einem guten Zweck zugeführt wird. Diese sind an einen entsprechenden namhaften Betrieb geschickt worden, die das angelieferte Material in ihre Einzelbestandteile zerlegt haben. Neben Gold sind nämlich auch weitere Edelmetalle darin enthalten. Der Gegenwert in Höhe von 780 Euro wurde nun im vollen Umfang an Robin Hood e.V. weitergegeben. Außerdem hat die Zahnärztin die Summe wohlwollend aufgestockt, nämlich um weitere beachtliche 720 Euro, so dass eine Gesamtsumme von 1500 Euro für den guten Zweck zum Einsatz kommt, wobei man großen Wert darauflegte, dass der Betrag in der Region bleibt. Oft sind es nur ein paar Gramm, doch in Summe sammelt es sich. Grund genug also, das Zahngold auch weiterhin zu sammeln, wobei betont wurde, dass es eben eine Spende der Patienten sei, denen man Dank aussprechen dürfe. Die gewonnenen Edelmetalle werden übrigens für die Produktion weiterverwendet. Damit werden natürliche Ressourcen geschont und gleichzeitig viel Gutes getan.

Von Robin Hood e.V. Frontenhausen war Jutta Fuchsberger vor Ort. Der Hilfsverein unterstützt schwerst- und unheilbar kranke und behinderte Kinder und junge Erwachsene in Niederbayern. Dabei werden Gutscheine für den täglichen Bedarf besorgt oder die Kosten für Therapien übernommen, die nicht von den Krankenkassen getragen werden. Außerdem unterstützt man die Familien bei der Beschaffung und Reparatur von behindertengerechten Fahrzeugen oder auch Wohnungsumbauten. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Helfer. War am Anfang bei der Gründung die Idee, Herzenswünsche zu erfüllen, so ist dieser Punkt an die zweite Stelle gerückt, da viel wichtiger die finanzielle Hilfe für die Familien ist. Natürlich werden den Kindern auch weiterhin besondere Herzenswünsche erfüllt. Großer Vorteil ist es hier, dass die Familien persönlich kennen gelernt werden und in gewissen Abständen auch besucht werden können. Der Verein Robin Hood und deren Arbeit habe das Team Ebnet so sehr beeindruckt, dass man deren Arbeit mit dieser großen Summe unterstützt. Außerdem hat eine Mitarbeiterin noch ein Kuvert als weiteres Zuckerl obendrauf gelegt.
In diesem Zusammenhang erzählte Fuchsberger, dass man aktuell rund 100 Familien in ganz Niederbayern betreue. „Wir haben einen dankbaren Job“, betont sie: „wir dürfen Gelder einsammeln und für den guten Zweck weiterreichen und dafür Dankbarkeit erfahren“. Und diese Dankbarkeit wolle man als Hilfsverein an alle Gönner weitergeben, denn ohne Unterstützung von außen wäre die Arbeit erst gar nicht möglich. Sie berichtete von tiergestützten Therapien, die nun wieder anlaufen dürfen; von Anschaffung einer Perücke für eine Jugendliche, die aufgrund ihrer Hauterkrankung kaum Haare habe und dergleichen. Als Treuhänder der Spendensumme prüfe man und gehe sorgsam damit um. Denn jeder Cent soll sinnvoll und helfend angelegt sein.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger